Schick mir einen Liebesbrief…

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Ein weiterer Sponsor des Bloggertreffens #hptst_t_mausiii bei Mausiii war Pegasus Spiele, der uns mit vielen verschiedenen Spielen versorgt hat. Als Miriam die Spiele auf den Tisch legte, sprang mir eines sofort ins Auge und ich wusste, das ist meins. Das Spiel heißt „Love Letter“ und sowohl der Name, als auch die Dame in ihrem pompösen Kleid auf dem Karton machten mich sofort neugierig. Leider hat mich das Spiel darum umso mehr enttäuscht. Entweder ist es so simpel und kurzweilig oder wir haben es einfach nicht verstanden. Aber ich versuche trotzdem mein Bestes, um es euch etwas näher zu bringen.

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Das Spiel ist für 2 bis 4 Spieler ab einem Alter von 8 Jahren geeignet. Es enthält 16 große optisch sehr schön gestaltete Spielkarten, 4 Übersichtskarten, 12 Herzen aus Holz und eine Spielanleitung. Die Spieldauer ist mit 20 bis 30 Minuten angegeben.

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Worum geht es? Die Hauptfigur ist die schöne Prinzessin vom Titelbild, die sich gern verlieben möchte. Natürlich gibt es viele Verehrer, die das Herz der Prinzessin mit ihren Liebesbriefen erobern wollen. Nun müssen sie versuchen, ihre Liebesbriefe über den Hofstaat an die Prinzessin weiterzuleiten. Je näher diese Person der Prinzessin steht, desto höher die Chance ihr Herz zu gewinnen.

Soviel zur Geschichte, aber wie wird das umgesetzt? Auf den Spielkarten sind die Prinzessin und die Personen des Hofstaates abgebildet, insgesamt gibt es 8 verschiedene Karten in unterschiedlicher Anzahl. Ihre Stellung, also die Nähe zur Prinzessin wird mit den Zahlen 1 bis 8 angezeigt, wobei die 8 die Prinzessin selbst ist. Somit steht die Person mit der 7 der Prinzessin also am nächsten. Darüber hinaus hat jede Person eine andere Funktion, die man mit Abwerfen der Karte ausführen darf, mit dem Ziel die Konkurrenz, also die anderen Spieler, aus dem Rennen zu werfen. Denn den Sieg erzielt nur, wer am Ende übrig ist. Über die einzelnen Funktionen informiert die Personenkarte selbst und die Übersichtskarte. Gespielt wird über mehrere Runden.

Kommt ihr noch mit? Also so wird gespielt (das Wichtigste zusammengefasst): Die Personenkarten werden gemischt und verdeckt als Stapel in die Mitte des Tisches gelegt. Jeder Spieler erhält eine Übersichtskarte und eine Personenkarte, letztere hält er verdeckt vor sich. Nun geht es reihum los. Der aktuelle Spieler zieht eine Karte vom Stapel und muss dann eine seiner zwei Karten abwerfen bzw. vor sich offen legen. Nun führt er die Funktion aus, die die Person auf der abgelegten Karte hat. Zum Beispiel: Die Handkarte mit einem Mitspieler tauschen oder die Handkarte eines Mitspielers anschauen; mit der Zofe ist man bis zu seinem nächsten Zug geschützt. Mit der Ausführung der Funktion ist der Zug beendet und der nächste Spieler ist an der Reihe. So geht es reihum. Ist man wieder an der Reihe, wird wieder vom Stapel gezogen, abgelegt und ausgeführt, die Karte wird versetzt auf die vorher abgelegte Karte gelegt. Die Runde ist zu Ende, wenn nur noch ein Spieler im Spiel ist, dieser gewinnt und bekommt ein Herz (aus Holz). Sollte der Kartenstapel aufgebraucht sein, ist das Spiel auch beendet, wenn noch mehrere Spieler im Rennen sind. Dann werden die Zahlen auf den ausgelegten Karten addiert, der höchste Wert gewinnt. Die Karten werden wieder gemischt und eine neue Runde beginnt, bis ein Spieler eine bestimmte Anzahl Herzen (je nach Mitspielerzahl) gesammelt hat und somit das Herz der Prinzessin erobert.

Unser Test: Gespielt haben wir zu dritt. Unsere erste Runde dauerte (abzüglich des Grübelns, ob wir das so wirklich richtig spielen) ungefähr 30 Sekunden. Zuerst wurde der Baron gespielt, da wird die Handkarte mit der eines Mitspielers verglichen, der Spieler mit dem niedrigerem Wert scheidet aus. Waren es also nur noch zwei Spieler. Als nächstes wurde die Wächterin gespielt, diese ist mit 5 Karten am häufigsten im Spiel, hier versucht man die Karte eines Mitspielers zu erraten, liegt man richtig, scheidet dieser aus. Tja nun, es wurde richtig geraten und aus zwei Spielern wurde einer, der Gewinner der Runde und des ersten Herzens. Das war auch das Ende unseres Spiels, denn wir wussten einfach nicht, ob wir zu dumm sind, den Sinn zu verstehen oder ob das Spiel so furchtbar ist.

Mein Fazit: Es sah toll aus, es las sich sehr interessant, aber es konnte uns absolut nicht begeistern. Eher brachte es uns dazu, an unserer Intelligenz zu zweifeln. Es ist regelrecht schade, da die Spielkarten so zauberhaft aussehen und auch die Herzen aus Holz sind mal eine schöne Abwechslung zu den üblichen Plastikspielsteinen.

Nun gut, ich schätze, das Spiel ist einfach ein Liebhaberspiel, den Bewertungen auf Amazon zufolge kann es tatsächlich auch begeistern. Und wenn nicht, dies ist ja nicht das einzige Spiel von Pegasus Spiele, es gibt noch massig andere und wie ich den Berichten der anderen Mädels entnehmen konnte, waren auch bei unserem Bloggertreffen einige sehr interessante dabei. Schaut euch einfach mal etwas auf der Website von Pegasus Spiele um und lest die Spielberichte der anderen Mädels 🙂

Sollte euch Love Letters jetzt so interessieren, dass ihr es selbst einmal spielen möchtet, könnt ihr es bei Amazon für derzeit 9,95 EUR kaufen.

Vielen Dank an Pegasus Spiele, dass wir an dem Test teilnehmen durften!

*Anne

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